Case Study Huthamaki

Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements beim Verpackungsproduzenten Huhtamaki. Huhtamaki ist ein weltweit agierender Spezialist für Verbrauchs- und Spezialverpackungen. Durch effiziente und innovative Verpackungslösungen, wird dem Verbraucher im alltäglichen Leben Komfort und Sicherheit geboten.  

 

Ausgangssituation:

  • Verarbeitendes Gewerbe
  • ca. 950 MitarbeiterInnen (1/3 Verwaltung, 2/3 Produktion)
  • Auslöser: Fehlzeiten, alternde Belegschaft 
  • Arbeitsmedizin durch die B·A·D GmbH
  • Fachkraft für Arbeitssicherheit intern vorhanden
 

Projektumsetzung:

Strategie

  • Durchführung eines Strategieworkshops

    • Ziel: Als attraktiver Arbeitgeber ein positives Betriebsklima mit gesunden, zufriedenen und motivierten Mitarbeitern zu schaffen
    • Zwischenziel: Erstellung einer aussagekräftigen Analyse zur Identifikation von Treibern und Frühindikatoren in Bezug auf krankheitsbedingte Fehlzeiten und Arbeitsbewältigungsfähigkeit 

  • Bildung eines sich regelmäßig treffenden Steuerkreises Gesundheit
 

Analyse (Mehrschichtanalyse)

  • Fehlzeiten- und Altersstrukturanalyse (n = 950)
  • Fokusgruppen (n = 20)
    In zwei Bereichen, die über die Fehlzeitenstrukturanaylse identifiziert wurden

 

Ergebnis: 

  •  Eindeutige Identifikation von Zielgruppen, Treibern und Frühindikatoren
  • Handlungsempfehlungen
 

Umsetzung

"Quick-Wins":

  • Kick-Off Gesundheitswoche (Themen: Rücken, Stress, Ernährung, Herz-Kreislauf, Älter werden)
  • Gesundheitsförderung (Rückenkurse; Nordic Walking; Lauftreff)
  • Teilnahme und einheitliches Auftreten (Trikot) bei öffentlichen Veranstaltungen (Sponsorenlauf, Firmenlauf)  

"Big Points":

  • Erarbeitung Kommunikationskonzept
  • Führungskräfte-Fortbildung (Seminar „Gesund führen“)
  • Individualberatung psychische Belastungen 
  • Umsetzung von Vorschlägen der Mitarbeiter aus den Fokusgruppen; z.B.:

    • Verbesserte Materialorganisation von Arbeitsmitteln
    •  Einführung Prozess bzgl. Reparaturvorgängen (Reparatur-Etiketten
    • Verbesserung Informationsweitergabe (Aufleben lassen der Mitarbeiterzeitung; Neuorganisation der Infowände) 

  • Optimierung von Prozessen im Betrieblichen Eingliederungsmanagement
  • Erweiterung des Vorschlagwesens um das Thema Gesundheit
  • Aufnahme von Gesundheitsthemen im Fortbildungskatalog
 

Evaluation

  1. Feedback-Fragebögen nach Veranstaltungen
    =>Sehr positive Rückmeldungen 
  2. Moderierte Diskussion mit den Fokusgruppenteilnehmern (ca. 6 Monate nach Durchführung der Fokusgruppen)
    =>Positives Feedback: Positive Veränderungen werden wahrgenommen, noch nicht ausgeschöpfte Potenziale werden angesprochen 
  3. Betriebsrat sammelt in Gesprächen Meinung der Belegschaft

    =>Ebenfalls positives Feedback

  4.  Teilnahmequoten (z.B. Individualberatung, Rückenkurs)

    =>Individualberatung: Entwicklung von durchschnittlich unter 2 Personen zu Beginn des Angebots zu über 5 Personen pro vor Ort Termin innerhalb von vier Monaten  
    =>Bewegungsangebote: Hohe Nachfrage, Angebote sind gut ausgelastet. 4. Rückenkurs ausgelastet., wechselnd neue Angebote in Planung (Skatingkurs, Lifekinetik, Power Fitness…) 

  5. Anwesenheitsquote, Bewerberzahlen und durchschnittliches Renteneintrittsalter werden zunächst nur beobachtet, nicht bewertet 
    =>zu kurzes Zeitintervall

BGM Experten

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